Unterdrückung von Bremsenschwingungen durch bewusst eingebrachte Dämpfung


Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Utz von Wagner
Institut für Mechanik
Fachgebiet Mechatronische Maschinendynamik
Technische Universität Berlin
Einsteinufer 5
10587 Berlin
Tel.: +49 (30) 314-21169
Fax: +49 (30) 314-21173
E-Mail: utz.vonwagner@tu-berlin.de

Projektbearbeiter: Dominik Schmid, M. Sc.
Institut für Mechanik
Fachgebiet Mechatronische Maschinendynamik
Technische Universität Berlin
Einsteinufer 5
10587 Berlin
Tel.: +49 (30) 314-22876
E-Mail: dominik.schmid@tu-berlin.de

Projektleiter: Prof. Dr. Volker Mehrmann
Institut für Mathematik
Fachgebiet Numerische Mathematik
Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 136
10623 Berlin
Tel.: +49 (30) 314-25736
Fax: +49 (30) 314-79706
E-Mail: mehrmann@math.tu-berlin.de




Bremsbelag mit Dämpfungsblech Bremsbelag mit Dämpfungsblech
Quelle: Technische Universität Berlin exemplarischer Shimeaufbau exemplarischer Shimaufbau
Quelle: Technische Universität Berlin
FE-Modell einer serienmäßigen Bremse
FE-Modell einer serienmäßigen Bremse
Quelle: Technische Universität Berlin

Motivation

Bremsenschwingungen sind ein typisches Beispiel für NVH- (Noise, Vibration, Harshness) Probleme in der Automobilindustrie. Hierbei handelt es sich in der Regel um selbsterregte Schwingungen, bei deren Bekämpfung Dämpfung eine wichtige Rolle spielt.

    Ein besonders häufiges Problem ist Bremsenquietschen:
  • Phänomen im hörbaren Frequenzbereich (f = 1 kHz … 15 kHz)
  • Häufige Gegenmaßnahme: Einsatz von Shims (Dämpfungsblechen)


Wissenschaftliche Ziele

  • Untersuchung des Einflusses von Dämpfung auf Bremsenschwingungen mit dem Ziel Calm and Smooth
  • Im ersten Projektabschnitt Fokussierung auf Bremsenquietschen und den Einfluss von Shims


Arbeitsprogramm

  • Experimentelle Untersuchungen an Shims
  • Experimentelle Untersuchungen an der verwendeten Bremse
  • Verfeinerte Modellbildung von Shims
  • Integration der Shimmodelle in Gesamtmodell der Bremse
  • Modellierung weiterer Dämpfungseffekte
  • Numerische Methoden für Stabilitätsanalyse
  • Bestimmung der komplexen Eigenwerte
  • Vergleich mit experimentellen Ergebnissen
  • Möglichkeiten der Beeinflussung des Geräuschverhaltens durch Dämpfung
  • Nichtlineare Modelle


Industriepartner: Audi AG