Wege zur Steigerung der Energiedissipation und Dämpfung
in selbsterregten Strukturen mit irregulären Schwingungsantworten


Projektleiter: Prof. Dr. rer. nat. habil. Norbert P. Hoffmann

Arbeitsgruppe Strukturdynamik
Technische Universität Hamburg
Schlossmühlendamm 30
21073 Hamburg
Tel.: +49 40 42878-3120
E-Mail: norbert.hoffmann@tuhh.de


Projektbearbeiter: Merten Stender, M.Sc.

Arbeitsgruppe Strukturdynamik
Technische Universität Hamburg
Schlossmühlendamm 30
21073 Hamburg
Tel.: +49 40 42878-3120
E-Mail: merten.stender@tuhh.de



Motivation

Quelle: Arbeitsgruppe Strukturdynamik, Technische Universität Hamburg

  • Technische Systeme mit Selbsterregung = zahlreiche Schwingungsphänomene
    → Hohe Kosten in der NVH-Entwicklung solcher Systeme
  • Konzepte aus dem Bereich der linearen fremderregten Schwingungen nach dem Prinzip „mehr Dämpfung = Amplitudenreduktion“ nicht anwendbar
  • Zielgerichtete Methodik zur Steigerung der Energiedissipation in selbsterregten Strukturen mit irregulären Schwingungsantworten inexistent
    • Was ist Dämpfung in solchen Systemen?
    • Durch welche Größen kann diese beschrieben werden?
    • Wie kann eine Schwingungsreduktion erreicht werden?


Wissenschaftliche Ziele

Quelle: Arbeitsgruppe Strukturdynamik, Technische Universität Hamburg
Quelle: Arbeitsgruppe Strukturdynamik, Technische Universität Hamburg

  • Beschreibung von Energiedissipation in selbsterregten Strukturen mit irregulären Schwingungsantworten
  • Ableitung einer Prozedur zur Bewertung und Optimierung von Dämpfungsmaßnahmen in selbsterregten Strukturen mit
  • irregulären Schwingungsantworten
    • Explorative Fragestellungen
    • Berücksichtigung diverser Lastkollektive
    • Verwendung charakteristischer Kenngrößen zur Beschreibung der komplexen Mehrskalen-Dynamik
  • Anwendungen von Methoden aus den Bereichen
    • Nichtlineare Zeitreihenanalyse
    • Multivariate Statistik
    • Data Mining, Big Data (Anomaly Detection, Pattern Mining)


Arbeitsprogramm

  • Methodenentwicklung
    • Identifikation von Größen zur Beschreibung der Dämpfung auf Basis von irregulären Schwingungsantworten
    • Bestimmung von relevanten System- und Lastkollektivgrößen
    • Ableitung einer datenbasierten Methodik zur Dämpfungsoptimierung
  • Validierung und Applikation
    • Anwendung der entwickelten Methodik auf Zeitreihendaten von Radbremsen
    • Vergleich unterschiedlich bedämpfter Systeme

Quelle: Arbeitsgruppe Strukturdynamik, Technische Universität Hamburg
Quelle: Arbeitsgruppe Strukturdynamik, Technische Universität Hamburg