Die Vorlesung vermittelt die Grundlagen der Modellbildung mechatronischer
Systeme durch eine Betrachtung der einzelnen Systemkomponenten. Ausgehend
von der mechanischen Konstruktion werden Aktoren und Sensoren, deren Signale
und die zugehörigen Prozessdatenverarbeitung beschrieben. Der Reglerentwurf
vervollständigt die Modellbildung mechatronischer Systeme.
Die einzelnen Komponenten werden modular modelliert, wobei sich für die
nichtlineare Mechanik besonders die Methode der Mehrkörpersysteme anbietet.
Für ausgewählte Schwingungssysteme wird das dynamische Verhalten analysiert
und diskutiert, wobei sowohl simulierte als auch gemessene Systemantworten
herangezogen werden. Dabei spielt die experimentelle Modalanalyse eine
bedeutende Rolle. Am Ende steht ein Block zur industriellen Anwendung
mechatronischer Konzepte.